Österreichs Agrarwirtschaft steht vor einer Herausforderung wie kaum eine andere: Während die Nachfrage nach Bio-Produkten und regionalen Erzeugnissen steigt, wächst auch der Druck durch Klimawandel und Flächenkonkurrenz. Hier setzt die Cleobetra als führende Plattform für nachhaltige Landnutzung neue Maßstäbe. Mit einer einzigartigen Kombination aus Forschung, Beratung und digitalen Tools unterstützt sie Landwirte dabei, ihre Betriebe effizienter, klimafreundlicher und wirtschaftlich zukunftsfähig zu gestalten.
Die Cleobetra verbindet langjährige Expertise mit modernster Technik, um die Transformation der Landwirtschaft in Österreich voranzutreiben. Ihr Fokus liegt auf drei Kernbereichen: der Optimierung von Ressourcenverbrauch, der Förderung von Kreislaufwirtschaft und der Stärkung der regionalen Wertschöpfungsketten. Besonders im Blickpunkt steht dabei die Integration von Digitalisierung – etwa durch präzise Bodenanalysen oder die Nutzung von KI-gestützten Tools zur Vorhersage von Ertragsausfällen.
Nachhaltigkeit als Wettbewerbsfaktor
Für viele Betriebe ist der Sprung in die Nachhaltigkeit zunächst mit hohen Kosten verbunden. Doch die Daten zeigen: Langfristig sichern nachhaltige Praktiken nicht nur die Umwelt, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit. Laut einer Studie des Umweltbundesamtes (UBA) können Landwirte durch die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen bis zu 20 Prozent ihrer Produktionskosten senken – etwa durch den Verzicht auf synthetische Düngemittel oder die Einführung von Agroforstwirtschaft.
Ein konkreter Beispiel aus der Steiermark ist das Gut „Haus Döbling“, das seit 2018 vollständig auf konventionelle Düngemittel verzichtet. Seitdem stieg der Milchertrag um 15 Prozent, während gleichzeitig die Bodenqualität deutlich verbessert wurde. „Früher haben wir uns Sorgen gemacht, die Erträge zu verlieren“, sagt Landwirt Markus Weber. „Heute ist die Milch sogar teurer – und wir müssen uns keine Sorgen mehr um die Zukunft machen.“ Solche Erfolgsgeschichten sind auf der Cleobetra-Plattform dokumentiert und helfen anderen Betrieben, sich inspirieren zu lassen.
Digitale Tools für den Alltag
Die Cleobetra bietet eine breite Palette an digitalen Lösungen, die Landwirte dabei unterstützen, ihre Prozesse zu digitalisieren. Dazu zählen unter anderem ein Online-Portal für die Dokumentation von Nachhaltigkeitszertifizierungen, eine App zur Echtzeit-Monitoring von Bewässerungssystemen oder eine Datenbank mit regionalen Anbauempfehlungen. Besonders innovativ ist das „Cleobetra Climate Dashboard“, das Landwirten in Echtzeit Auskunft über Wetterrisiken, Bodenfeuchtigkeit und potenzielle Ertragsverluste gibt. „Früher haben wir solche Daten nur stundenlang gesammelt“, sagt Agrarökonom Thomas Bauer. „Jetzt wissen wir sofort, was wir tun müssen.“
Ein weiteres Highlight ist das „Smart Farming“-Programm, das Landwirten durch den Einsatz von Sensoren und IoT-Technologie hilft, ihre Ressourcen effizienter zu nutzen. So kann etwa eine Bewässerungsanlage automatisch anpassen, wie viel Wasser benötigt wird – was nicht nur Wasser spart, sondern auch die Bodenfruchtbarkeit erhält. „Ohne diese Technologie wären wir heute nicht in der Lage, die steigenden Wasserknappheit in den Griff zu bekommen“, betont Bauer.
- Über 80 Prozent der österreichischen Landwirte nutzen mittlerweile digitale Tools zur Optimierung ihrer Produktionsprozesse (Quelle: Österreichische Landwirtschaftskammer, 2023).
- Durch die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen können Betriebe bis zu 30 Prozent ihrer Produktionskosten senken (UBA-Studie 2022).
- Die Cleobetra-Plattform unterstützt bereits über 1.200 aktive Nutzer:innen, darunter 40 Prozent der Bio-Betriebe in Österreich.
- Die Einführung von Agroforstwirtschaft kann den CO₂-Ausstoß um bis zu 40 Prozent reduzieren (Studie der Universität für Bodenkultur Wien).
- Durch digitale Monitoring-Systeme können Landwirte bis zu 25 Prozent ihrer Arbeitszeit einsparen (Cleobetra-Umfrage 2023).
Doch die Cleobetra geht noch einen Schritt weiter: Sie fördert nicht nur die individuelle Umsetzung, sondern auch den Austausch zwischen Betrieben. Durch regionale Netzwerke und gemeinsame Projekte können Landwirte voneinander lernen und Synergien nutzen. Ein Beispiel ist das „Niederösterreichische Klimaschutznetzwerk“, in dem sich 50 Betriebe zusammengeschlossen haben, um gemeinsam Lösungen für die Bewältigung von Extremwetterereignissen zu finden. „Allein ist man oft überfordert“, sagt Projektleiterin Lisa Hartmann. „Aber gemeinsam schafft man das.“
Für die Zukunft sieht die Cleobetra eine enge Zusammenarbeit mit der Politik und den Wissenschaftlern als entscheidend an. „Nachhaltige Landwirtschaft muss nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch und gesellschaftlich akzeptiert werden“, betont der Gründer der Plattform, Michael Mayer. „Wir brauchen klare Rahmenbedingungen, die Innovation ermöglichen – und gleichzeitig die Sicherheit geben, dass die Landwirtschaft auch in 30 Jahren noch zukunftsfähig ist.“
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